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18. Januar 2011 Alisan Sengül

Keine Experimente mit unserem Grundwasser!

Alisan Sengül, Sprecher der Partei DIE LINKE. erklärt zu den u.a. durch Exxon Mobile geplanten Erdgas-Bohrungen in der Nachbargemeinde Drensteinfurt: „Aus heutiger Sicht können wir uns – auch mit Blick auf die Situation in Hamm - nur gegen die Erteilung einer Erlaubnis für Explorationsbohrungen durch die Firma Exxon Mobile aussprechen. Diese Bohrungen werden mit dem Ziel durchgeführt anschließend unkonventionelle Erdgasvorkommen zu fördern. Die Technik die dabei angewandt wird, das Hydraulic Fracturing oder kurz Fracking, ist mehr als umstritten. Es sind erhebliche Umweltschäden zu befürchten. Bei einer entsprechenden Förderung in Niedersachsen sind giftige Stoffe in den Boden und damit in das Trinkwasser gelangt.

Die Stadtwerke Hamm haben sich mit vier weiteren kleineren Unternehmen in den vergangenen Jahren Erkundungsflächen in der Region Hamm in der Größe von 319 km² als Erlaubnisfelder gesichert. Weitere Felder in der Gesamtgröße von ca. 300 km² hat sich die Minigas Power GmbH gesichert. Alle weiteren Flächen im Umfeld von Hamm sind an Exxon Mobil vergeben, so Sengül weiter.

Derzeit geht es nur um eine Erlaubnis für Erkundungsbohrungen, also um das Auffinden von Gasvorkommen. Im nächsten Schritt folgt dann ein Antrag auf Bewilligung für die eigentliche Förderung. Auch hier sind die Stadtwerke Hamm vorbereitet; Bereits im März 2010 hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Hamm empfohlen, eine Gesellschaft mit dem Arbeitstitel „hamgas GmbH & Co. KG“ zu gründen. Basierend auf den Erfahrungen in Niedersachsen, sowie den Aussagen der Drensteinfurter BürgerInitiative Gegen Gasbohren (BIGG) ist eine Verseuchung des Grundwassers nicht auszuschließen, so Sengül abschließend.