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„Allein in der vergangenen Woche hat es insgesamt fünf Anschläge auf
Büros, Privatwohnungen und Autos von AntifaschistInnen in Dortmund
gegeben. Seitdem sich in Dortmund Protest gegen den kommenden Aufmarsch
der Rechten am 3. September organisiert, nehmen die
Einschüchterungsversuche und direkten Bedrohungen massiv zu,“ so
Katharina Schwabedissen, Landessprechern der LINKEN. NRW. „Es ist längst
Zeit dafür, dass die Stadtverwaltung und der Polizeipräsident Schulze
endlich die akute Bedrohungslage begreifen und den Aufmarsch der Rechten
verbieten,“ so Schwabedissen weiter.
Azad Tarhan, jugendpolitischer Sprecher im Parteivorstand der LINKEN.
NRW ergänzt: „Natürlich wissen wir, dass von dieser Seite wenig zu
erwarten ist. Die Bürgerinnen und Bürger müssen den Kampf gegen rechte
Gewalt selbst in die Hand nehmen. Schon seit Jahren kommt es immer
wieder zu zerschlagenen Fensterscheiben, Morddrohungen, zerstochenen
Reifen und Hakenkreuzschmierereien in Dortmund. Das sind mehr als genug
Gründe, selbst aktiv zu werden. Wir sollten nicht abwarten, bis es zum
nächsten rassistisch motivierten Mord in Dortmund kommt. Wir
unterstützen daher nach Kräften das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“,
welches neben weiteren AkteurInnen zur Blockade des Nazi-Aufmarsches im
September aufgerufen hat.“
Weitere Informationen zur Blockade des Nazi-Aufmarschs finden sich unter
http://dortmundquer.blogsport.de/