DIE LINKE. Kreisverband Hamm

Oststr. 48
59065 Hamm

Fon: (02381) 997 66 84
Fax: (02381) 997 66 83

e-mail: info@dielinke-hamm.de
Soziale Netzwerke:

Anfahrt:



Öffnungszeiten der Kreisgeschäftsstelle

Mittwoch von 16:00 bis 19:00 Uhr und nach Vereinbarung

 
 
7. August 2017

Haekelclub 590 / Runder Tisch

Zur Berichterstattung über den Hackelclub 590 und der Beobachtung durch den Staatsschutz erklärt Alisan Sengül, Sprecher des Kreisverbandes Hamm: „Von schwerer Körperverletzung, über wiederholte, schwere Sachbeschädigung bis hin zur Bedrohung von geflüchteten Menschen und Demonstrationen vor Flüchtlingsunterkünften reicht die Palette der Straftaten und Aktionen rechtsradikaler Täter*innen in der Stadt Hamm. Weder vom haeckelclub 590, noch vom sogenannten schwarzen Block sind solche menschenverachtenden Aktionen ausgegangen. Es ist für uns mehr als befremdlich, wenn zwar der haekelclub 590 beim Staatsschutz aktenkundig ist, eine Organisation wie der NSU aber jahrelang nahezu unbehelligt Menschen töten konnte“.

„Das antifaschistische und parteiunabhängige Jugendbündnis Haekelclub 590 arbeitet seit vielen Jahren konstruktiv am Runden Tisch mit. Das trifft leider nicht auf alle Teilnehmer zu. Es ist eben nicht nur Herr Erkul, der die Ideologie der AKP unterstützt und damit dem türkischen Nationalismus und Rassismus das Wort redet. Und genau an dieser Stelle wird der Runde Tisch seinem Auftrag nicht mehr gerecht“, so Sengül weiter. 

Die Ausführungen von Herrn Walther-Sollich zur sogenannten linken Szene kommentiert Roland Koslowski mit den Worten: „Sowohl Mitglieder der Partei DIE LINKE als auch der Jugendorganisation (Linksjugend Solid) müssen nicht in demokratische Prozesse eingebunden werden, sie sind es. Sie sind es auch, die sich aktiv und aus Überzeugung für die Umsetzung des Handlungskonzeptes einsetzen und dafür von Nationalisten und Rassisten mit Migrationshintergrund verbal angegriffen und als Terrorristen beschimpft werden. Wer ernsthaft erwartet, dass der AKP nahestehende Mitglieder des Rundes Tisches sich aktiv für die Umsetzung des Handlungskonzeptes einsetzen, ist entweder gutgläubig oder realitätsfern.“