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08. März Weltfrauentag

„110 Jahre nach dem ersten Weltfrauentag müssen wir noch immer für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern kämpfen“, sagt Vera Handel, Sprecherin von DIE LINKE Hamm. „Noch immer sind sogenannte Frauenberufe unterdurchschnittlich bezahlt, noch immer sind Frauen für den Großteil der unbezahlten Care-Arbeit verantwortlich und noch immer sind Frauen in Führungsetagen unterrepräsentiert.“

„Doch ausgerechnet jetzt, wo die Belastung von Frauen, durch Homeschooling und Betreuung von Angehörigen, durch Corona immens gestiegen ist, scheint es die Möglichkeit zu geben etwas daran zu ändern“, meint Vera Handel. „Diese besondere Situation hat vieles was im Argen liegt ans Licht befördert. Wir haben erlebt wie die Berufe der Pfleger*innen, Friseur*innen und Verkäufer*innen über Nacht in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses gerückt sind. Alle sprachen von Systemrelevanz“, sagt die Sprecherin der LINKEN. „Diese Berufe sind Systemrelevant, sie werden aber nicht Systemrelevant bezahlt. Wir müssen diesen Moment der Öffentlichkeit nutzen um die Arbeitsbedingungen in diesen Bereichen grundlegend zu Verbessern.“

„Aber auch unsere Stadtspitze muss ihren Teil zur Gleichberechtigung leisten. Wenn wir uns nur den Konzern Stadt Hamm anschauen fällt auf, dass bei den elf Tochtergesellschaften nur eine Geschäftsführerin angestellt ist, bei allen anderen sitzen Männer im Chefsessel. Auch von den fünf Dezernentenstellen ist nur eine mit einer Frau besetzt. Die öffentliche Verwaltung sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Denn wir brauchen Vorreiter damit alle anderen Nachziehen,“ ist sich Handel sicher.