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400 km zum Blumengießen

„Zweimal die Woche aus Holland zum Blumengießen nach Hamm kommen ist ein sowohl ökologisches als auch ökonomisches Disaster“, sagt Vera Handel, Kreisverbandssprecherin DIE LINKE Hamm. „Zudem wäre es wohl weitaus zielführender stadtweit Blühwiesen anzulegen, statt Pflanzkübel an Laternenmasten aufzuhängen. Während auch in Hamm immer mehr Menschen auf die drohende Klimakatastrophe hinweisen (Fridays For Fututre, Parents For Future), setzt die Stadt mit dieser Aktion ein fatales Signal.“
 

Das die Sommerbepflanzung und Bewässerung nicht von städtischen Mitarbeitern ausgeführt und begleitet werden kann, ist natürlich dem Umstand geschuldet, dass das Grünflächenamt personell kaputt gekürzt wurde. 90 000 Euro und tausende Kilometer Umweltbelastung für eine Sommerblütenpracht sind ein Trauerspiel. Es ist ein unmöglicher Zustand der Verwaltung, dass die städtische Personaldecke nicht einmal mehr das Blumengießen zulässt“, schließt Vera Handel ihre Kritik.“