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Hamm-Süden, eine Weltreise

„Die Überschrift in der Berichterstattung des WA (Hamm-Süden, eine Weltreise) bringt die Problematik fast schon auf den Punkt. Zwei Freibäder, an der Peripherie der Stadt, sind weder ausreichend noch familienfreundlich. Regelmäßig weisen wir auf den Investitionsstau in den verbliebenen Freibädern hin. Wir haben die Erreichbarkeit und die damit verbundenen weiten Anfahrtswege wiederholt kritisiert, ebenso eine Ringbuslinie und ein Kombiticket gefordert, auch um die Freibäder besser und vor Allem kostengünstiger mit dem ÖPNV zu verzahnen“, erklärt Berfin Ince, jugendpolitische Sprecherin des Kreisverbandes. 

„Seit Jahren fordert unsere Ratsfraktion ein weiteres Freibad an der Schnittstelle Herringen/Bockum–Hövel. Alle anderen Fraktionen im Rat haben diese Anträge abgelehnt. Es ist daher keineswegs verwunderlich oder überraschend, wenn die Bürger*innen, die über wirtschaftliche Ressourcen verfügen, in die Freibäder der Nachbargemeinden ausweichen“, so Ince weiter.
„Die WA Befragung belegt aber einmal mehr, dass der Bedarf in Hamm groß ist, die Mehrheitsfraktion im Rat den Bürger*innenwunsch konsequent ignorieren. Bei dem enormen Gewinnen der Stadtwerke Hamm wäre die Finanzierung eines weiteren Freibades völlig unproblematisch. Was fehlt, ist allein der politische Wille“, ergänzt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer.