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LINKE fordert - Sozialer Wohnungsbau statt Renditeobjekte!

„Was wir in Hamm brauchen ist ein gut aufgelegter Plan zur stadtweiten Realisierung von öffentlich geförderten Wohnungen. In jedem Bezirk müssen ausreichend, gute, günstige und barrierefreie Wohngelegenheiten geschaffen werden“, so Vera Handel, Kreissprecherin DIE LINKE. „352 wohnungslose Menschen in Hamm, ist ein Armutszeugnis für die Stadt. Die Dunkelziffer ist sicherlich noch um einiges höher, da es sich bei 352 lediglich um jene handelt die an einen freien Träger der Wohnungslosenhilfe angebunden sind.“

 

„In den letzten 9 Jahren hat sich der Bestand an öffentlich geförderten Wohnungen halbiert, von ca. 16 Tausend auf 8.000, die Nachfrage aber ist gestiegen. Der WA berichtete erst kürzlich über die Wohnungsknappheit in Hamm“, sagt Handel. Laut Stadtverwaltung müssen jährlich 400 Wohnungen gebaut werden um dem Wohnraummangel entgegenzutreten. 2018 wurden 438 Wohneinheiten vom Bauamt bewilligt, auch dieses Jahr scheint man in Hamm die Zielmarke erreichen zu können. „Solchen Zahlen müssen aber differenzierter betrachtet werden, denn sie sagen nichts über die Art der Wohnungen aus die gebaut werden. Im Parkquartier Hövel entstehen bald 43 Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung. Solche Baumaßnahmen sind vielleicht ein schönes Renditeobjekt für Investoren aber den Menschen, die auf günstigen Wohnraum angewiesen sind, helfen sie nicht weiter.“

 

„Wir brauchen mehr öffentlich geförderten und bezahlbaren Wohnraum in Hamm. Parallel muss die Stadt die freien Träger der Wohnungslosenhilfe besser ausstatten, damit diese die Betreuungsplätze an den tatsächlichen Bedarf anpassen können. Außerdem müssen auch Räume, in Innenstadtnähe, geschaffen und erhalten werden damit genügend Schlafplätze zur Verfügung stehen. So wie es unsere Fraktion 2017 mit dem Haus an der kleinen Alleestraßen gefordert hat“, schließt Vera Handel ihre Forderung.