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Selbachpark schlecht bewertet

In einem bundesweiten Vergleichstest belegt das Freibad Selbachpark gerade einmal Platz 171. Dazu erklärt Berfin Ince, jugendpolitische Sprecherin des Kreisverbandes: “ Überraschend kommt die Nachricht keineswegs. Beide verbliebenen Freibäder weisen einen erheblichen Sanierungsstau auf, insbesondere im Bereich der Sanitäranlagen. Sie sind an sonnigen Tagen überlaufen und nur schlecht erreichbar“.

„Zwei Freibäder, an der Peripherie der Stadt gelegen, sind weder ausreichend noch familienfreundlich. Regelmäßig weisen wir auf den Investitionsstau in den verbliebenen Freibädern hin. Wir haben die Erreichbarkeit und die damit verbundenen weiten Anfahrtswege wiederholt kritisiert, ebenso eine Ringbuslinie und ein Kombiticket gefordert, auch um die Freibäder besser und vor Allem kostengünstiger mit dem ÖPNV zu verzahnen“, so Berfin Ince weiter.

„Freibäder dürfen nicht zum Luxusgut werden. Sie sind Orte der Kommunikation und insbesondere Räume in denen Kinder schwimmen lernen. Das die Zahl jener Kinder, die als Nichtschwimmer gelten, weiterhin extrem ansteigt, hat auch etwas mit der geringen Dichte an Freibädern zu tun. Seit Jahren fordern wir als Ratsfraktion ein weiteres Freibad an der Schnittstelle Herringen/Bockum–Hövel. Es ist daher keineswegs verwunderlich oder überraschend, wenn die Bürger*innen, die über wirtschaftliche Ressourcen verfügen, in die Freibäder der Nachbargemeinden ausweichen, beispielsweise nach Drensteinfurt“, ergänzt Alisan Sengül, Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hamm.