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Blumen für Pelkum

DIE LINKE KV Hamm beteiligte sich am 30. März am Gedenken für die ermordeten Arbeiter*innen in Pelkum im Jahr 1920. Marion Josten sprach für den Kreisverband:

Die Rede im Wortlaut

Meine Vorredner haben schon darauf verwiesen, dass wir uns heute hier treffen um den 1000Toten, den Ermordeten der Märzkämpfe 1920 zu gedenken. Hier in der Schlacht von Pelkum wurden 150 – 300 Arbeiter getötet, Reichswehrsoldaten 1. Mutige Arbeiter und Arbeiterinnen und Kämpfer der roten Ruhrarmee wurden ermordet, in Massenerschiessungen hingerichtet, weil sie die Republik und ihre Rechte verteidigten.

„Wer nicht aus der Vergangenheit lernt, ist dazu verflucht sie zu wiederholen“, so formulierte es zu recht unser langjähriger Gefährte und Mitstreiter Terry ter Horst, als er hier 2016 sprach. Terry du fehlst!

Lernen aus der Vergangenheit und Fehler nicht wiederholen. Hört sich richtig und selbstverständlich an. Schliesslich hatte 1920 die Arbeiterschaft gemeinsam in ihren Organisationen noch mit einem Generalstreik, den größten Streik der deutschen Geschichte, den Kapp-Putsch nach 5 Tagen zurückweisen können. Sie waren sich einig, wollten nicht denjenigen folgen, die in die Vergangenheit zurückwollten. Sie wollten die gerade gegründete Deutsche Republik erhalten und „eine Neuordnung der Dinge“ (z. Bsp.mehr Einfluß der Gewerkschaften. P. Graßmann ADGB...) Aufgrund ihrer folgenden Uneinigkeit, gezielt herbeigeführte Spaltung der Arbeiterschaft, konnten sIe die Machtübernahme der Faschisten nicht verhindern. Wiederaufkeimender Militarismus, die große Weltwirtschaftskrise zum Ende der Weimarer Republik, zunehmende Armut, hatten den Nährboden bereitet. Reaktionäre Kräfte und Nationalkonservative hatten ein leichtes Spiel und hievten die Nazis an die Macht.

So war es 1920 und heute?
Rechtes Gedankengut führt wieder zu Wahlerfolgen, auch in Hamm. Rassistische, rechte menschenverachtende Hetze ist allgegenwärtig und wird oft verharmlost. Wenn wir aus der Vergangenheit gelernt haben, wissen wir doch wozu rechte Hetze führen kann. Zu oft wird wieder weggeschaut, weggehört, verharmlost, auch in unserer Stadt. Nationalisten und Rassisten bewegen sich in politischen Kreisen der Stadt oder und werden an anderen Orten hofiert. Gerade jetzt ist es doch wichtig, klare Kante gegen dieses Gedankengut zu zeigen.

Wir stehen auch hier, weil uns der mutige Kampf der Ruhrarbeiterinnen und Ruhrarbeiter daran erinnert, auch heute gegen alte und neue Nazis vorzugehen. Selbstverständlich müssen wir auch achtsam sein gegenüber den militaristischen Kräften in unserem Land und der Militarisierung in jeglicher Form widersprechen Haben wir aus der Vergangenheit gelernt?

Marion Josten
DIE LINKE Hamm


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