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0214/22 Wasserstoffbusse

Anfrage

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit der Entscheidung der Verwaltung der französischen Metropolregion Montpellier, entgegen früheren Planungen auf den Kauf von Wasserstoffbussen für vier Buslinien zu verzichten und stattdessen auf den Einsatz von Elektrobussen zu setzen, hat eines der größten Wasserstoff-Mobilitätsprojekte Frankreichs eine unerwartete Wendung genommen. Da auch in der Stadt Hamm die Überlegung zur Anschaffung von Wasserstoffbussen im Raum steht und die mit Stellungnahme 0127/21 auf unseren Antrag angekündigte Machbarkeitsstudie noch nicht vorliegt, bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Mit Fördermitteln in welcher Höhe rechnet die Stadt Hamm (a) für Investitionen und (b) für den Betrieb von Wasserstoffbussen?
  2. Welche Fördermittel stünden demgegenüber für den Betrieb bei Elektrobussen gegenüber?
  3. Wie bewertet die Stadt Hamm die Erkenntnisse aus Montpellier bezüglich der Betriebskosten von Wasserstoff- und Elektrobussen?
  4. Montpellier beziffert den Betriebskostenunterschied laut Medienberichten von Wasserstoff 3 Mio. pro Jahr und Elektro 500 tsd. pro Jahr bzw. 0,95 Euro/km und 0,15 Euro/km. Mit welchen Werten rechnet die Stadt Hamm? 
  5. Wie bewertet die Stadt Hamm das Vorhaben, die eingesparten Gelder dafür einzusetzen, den öffentlichen Nahverkehr für die Einwohner in Montpellier kostenlos anzubieten?

Mit freundlichen Grüßen

 

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