Zum Hauptinhalt springen

Erkul darf Ämter behalten

„Völkerverständigung und ein solidarisches Miteinander sind Werte, für die Herr Erkul nie offensiv eingetreten ist. Insofern hat er mit dem „ liken“ des facebookeintrags auch keineswegs einen Fehler begangen, Herr Erkul hat sich damit konsequent als Vertreter des türkischen Nationalismus geoutet. Und daran wird sich auch nach seinen Lippenbekenntnissen nichts ändern. Wer ernsthaft denkt, Nationalisten zur Mäßigung oder gar zum Umdenken bewegen zu können, ist entweder naiv oder hat aus der Geschichte dieses Landes nichts gelernt“, erklärt Roland Koslowski, Ratsmitglied.

„Als Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Hamm ist Herr Erkul untragbar, denn Nationalismus und Integration sind Begrifflichkeiten, die sich ausschließen. Selbst in der nun verbreiteten Erklärung distanziert Herr Erkul sich nicht von dem Angriffskrieg der Türkei, mit keinem Wort geht er auf die völkerrechtswidrige Politik des Herrn Erdogan ein“, so Koslowski weiter.
„Für die SPD aber gilt: Den Geist des Nationalismus, den Herr Herter aus wahltaktischen Gründen rief, wird die Partei nun nicht mehr los. Da hilft es auch nicht, wenn der Wolf nun Schafspelz tragen muss“, so Koslowski abschließend.  

Zurück zum Kopf der Seite