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Für Hamm nichts Neues – Jahreseinkommen in Hamm

„Nichts Neues für die Stadt Hamm beinhaltet der statistische Jahresbericht NRW hinsichtlich des durchschnittlichen Jahreseinkommens der Bürger*innen. Gerade einmal 17.733,00 Euro stehen jeder/m Bürger*in jährlich zur Verfügung, damit belegt die Stadt Hamm wieder einmal einen der letzten Plätze in NRW. In nur wenigen Kommen ist das pro Kopf Einkommen noch geringer“, erklärt Roland Koslowski, Mitglied im Kinder- und Jugendhilfeausschuss.

„Wer, wie die Große Koalition aus CDU und SPD, glaubt, den Strukturwandel durch die Ansiedlung von Logistikunternehmen meistern zu können, irrt. Dringend erforderlich sind Unternehmen, die auskömmliche Löhne zahlen. Unternehmen, die ausbilden und ihre Mitarbeiter*innen nicht zum Kommunalen Jobcenter schicken. In Hamm allerdings ist nahezu jede/r dritte Vollzeitbeschäftigte auf ergänzende Transferleistungen angewiesen. Die Kaufkraft in Hamm zu stärken ist Aufgabe der Politik, auch und gerade durch den Ausbau der Personalstruktur in der öffentlichen Verwaltung“, so Koslowski weiter. „Zudem ist es dem Kommunalen Jobcenter Jahr für Jahr leider nicht gelungen, die Zahl der Hartz-IV-Berechtigten, der Bedarfsgemeinschaften und der Arbeitslosen nachhaltig zu senken. Vermittlungen in Zeitarbeit, Befristung und geringfügige Beschäftigung sind ursächlich verantwortlich für das miserable Ergebnis auf der Landesebene. Einkommensarmut in den Familien ist die primäre Ursache für Kinderarmut, die auch in der Stadt Hamm einen historischen Höchststand erreicht hat“, erläutert Koslowski abschließend.

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