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Herringen verdient einen attraktiven Lippepark

Herringen - Sonja Bay

„Die Probleme im Lippepark sind lange bekannt und lang genug auf die lange Bank geschoben worden“, sagt Sonja Bay, Bezirksvertreterin der LINKEN in Herringen, zu den neuesten Berichten zum Erholungsgebiet. Ihrer Ansicht nach muss die Stadt endlich handeln: „Bürgerschaftliches Engagement ist toll und eine Stütze unserer Gesellschaft. Aber ehrenamtliche Toilettenwarte? Das geht zu weit!“

Den Sportvereinen, die ihre Sanitäranlagen zur Verfügung gestellt haben, zollt sie Respekt. Doch es könne kein Dauerzustand sein, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger die grundlegenden Versäumnisse der Stadt auffangen müssen.
Vielmehr biete der Lippepark nach Ansicht der LINKEN optimale Bedingungen für die Einrichtung eines naturnahen Freibads und einer Gastronomie mit öffentlichen Sanitäranlagen. Bay ist sich sicher: „DIE LINKE hat bereits vor Jahren deutlich gemacht, dass die Erschließung des Lippeparks auf Sparflamme nicht funktionieren wird. Die heutigen Probleme waren vorprogrammiert und müssen nun schleunigst abgestellt werden. Jetzt ist die Verwaltung am Zug. Herringen hat einen attraktiven Lippepark verdient.“
Insbesondere für die Anfrage der Wählervereinigung Pro Hamm hat Bay nur ein Kopfschütteln übrig: „Bei den Vertretern von Pro Hamm kann man einen akuten Fall von zwanghafter ‚Verschieberitis‘ diagnostizieren. Wir brauchen keine neuen Zahlen, sondern Abhilfe! Es ist der Sache nicht dienlich, wenn Pro Hamm das Thema krampfhaft am köcheln hält, nur um selbst im Gespräch zu bleiben und um von ihren rechten Ausfällen abzulenken.“

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