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LINKE kämpft für weitere Gesamtschulen

 

„Es entspricht leider nicht der Realität, wenn der SPD-Fraktionsvorsitzende, Justus Moor, behauptet, dass seine Partei über 30 Jahre für die dritte Gesamtschule gekämpft habe. Nicht nur, dass die SPD zumindest zeitweise stärkste Kraft im Rat war und somit eine dritte Gesamtschule schon lange hätte etablieren können, sie hat auch unsere Forderung nach einer dritten Gesamtschule im Rat jahrelang abgelehnt“, erklärt Roland Koslowski, Ratsherr der LINKEN im Rat der Stadt Hamm.

„Dass die dritte Gesamtschule in Hamm jetzt 108 Anmeldungen und damit die Kapazitätsgrenze erreicht hat, ist keineswegs überraschend. Deshalb haben wir ja im Rat immer wieder gefordert, den Elternwillen ernst zu nehmen und eine weitere Gesamtschule in Hamm einzurichten. Dazu haben wir noch nicht einmal einen mehrere hundert Seiten langen Schulentwicklungsplan gebraucht“, so Koslowski. „DIE LINKE im Rat wird sich nicht darauf ausruhen, dass unsere Forderung jetzt realisiert wird. Wir möchten, dass in allen Bezirken alle Schulabschlüsse möglich sind. An diesem Ziel muss sich die SPD in Zukunft messen lassen. Wir müssen in Hamm eine inklusive Schullandschaft schaffen, die nicht ausgrenzt, sondern grundsätzlich einbezieht, die Kinder und Jugendliche fördert und nicht selektiert.”

„Alle anderen Fraktionen im Rat haben die Sekundarschule in Herringen trotz fehlender gymnasialer Oberstufe bejubelt. Jahrelang wurde so der Elternwille durch die Politik der Ratsmehrheiten missachtet. Jetzt wurde zumindest dieser schulpolitische Nonsens zurückgenommen“, stellt Koslowski zufrieden fest. „Wenn der Bezirksfraktionsvorsitzende der SPD, Andreas Feike, erklärt, dass eine Gesamtschule in Herringen „für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit“ sorgt, dann frage ich mich, warum dies den anderen Stadtteilen vorenthalten wird. Das ist für uns nicht nachvollziehbar. Deshalb brauchen wir auch in Heessen eine Gesamtschule.“

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