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Perspektive fehlt

„Seit Jahren weisen wir auf die fehlende Perspektive und die dadurch wenig nachhaltige Jugendarbeit sowohl im Hammer Westen als auch in allen anderen Stadtbezirken hin. Noch im Oktober 2016 haben wir die Stadt aufgefordert, sich zum Einen vehement für eine weitere Förderung der Jugendarbeit auf der Landesebene einzusetzen und alternativ die finanziellen Mittel in den Haushalt einzustellen. Präventive und nachhaltige Jugend- und Sozialarbeit ist in dieser Stadt unumgänglich“, erklärt Roland Koslowski, Mitglied im Kinder- und Jugendhilfeausschuss.

„Denn auch und gerade in der offenen Jugendarbeit in den Stadtteilen wird hervorragende und präventive Arbeit geleistet. Die Arbeit mit Menschen allerdings lebt insbesondere von der personellen Kontinuität; zeitliche Befristungen sind dabei wenig hilfreich. Projekte stehen immer unter dem Vorbehalt der Weiterfinanzierung, und damit ist genau diese personelle Kontinuität gefährdet. Wir begrüßen daher die Aussagen von Bündnis 90/Die Grünen. Überrascht sind wir allerdings, dass all unsere Initiativen zur aufsuchenden Sozialarbeit – auch im Hammer Westen – sowohl im Rat, als auch in der Bezirksvertretung und im KJHA - bisher ohne politische Unterstützung geblieben sind“, so Roland Koslowski weiter.„Dem Lob der Grünen für die „Westener Tafelkids“ können wir uns allerdings nur bedingt anschließen: Natürlich ist uns bewusst, dass dort ein enormer Beitrag zur Versorgung vieler Menschen geleistet wird – wie im übrigen bei allen Tafeln, Spaghetticlubs und Suppenküchen. Wir begrüßen das Engagement und die Leistung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wissen aber auch, Tafeln sind keine sozialen Errungenschaften, sondern Ausdruck des politischen Versagens“, ergänzt Berfin Ince, jugendpolitische Sprecherin des Kreisverbandes Hamm.

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