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0262/15 - Minderjährige Flüchtlinge

Marion Josten

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nicht wenige der zu uns gekommenen Flüchtlinge sind minderjährig. Wir gehen zunächst einmal davon aus, dass diese Kinder und Jugendlichen dezentral in Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht worden sind.

Wir bitten in diesem Zusammenhang um die Beantwortung der nachstehenden Fragen:

  • Wie viel Minderjährige (Flüchtlinge) ohne Begleitung von Sorgeberechtigten leben aktuell in Hamm?
  • Wie viele leben in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Wohngruppen,etc.)?
  • Wie und mit welcher Zeitintensität wurden die Mitarbeiter*innen auf die Arbeit mit dieser Personengruppe vorbereitet?
  • Wie erfolgt die Kommunikation hinsichtlich der oftmals bestehenden Sprachbarriere?
  • Ist die fachärztliche (psychologische) Versorgung gewährleistet (z. B.Traumaambulanz)?
  • Sind in den Einrichtungen ausreichend Dolmetscher*innen vorhanden?
  • Wie wird der Schulbesuch organisiert, auch hinsichtlich der Sprachbarriere?
  • Werden genügend wohnortnahe Sprachkurse angeboten?
  • Gibt es Minderjährige, die in Pflegefamilien untergebracht sind?
  • Welche Qualitätsstandards müssen dabei erfüllt werden?

Mit freundlichen Grüßen

                                              FdR
Marion Josten                            Dagmar Herbert
stellv. Fraktionsvorsitzende          Fraktionsgeschäftsführerin

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