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0672/17 - Hammer SpVg

Marion Josten

Sehr geehrter Herr Hegemann,

saisonübergreifend ist es auch bei dem Oberligaspiel am 20. August 2017 bei Rot Weiß Ahlen wieder zu Ausschreitungen durch sogenannte HSV Fans gekommen. Während des Spieles trugen diese „HSV-Fans“ T-Shirts mit beleidigendem Aufdruck, der sich laut Polizeibericht gegen die Ahlener Spieler und Zuschauer richtete.

 



Wir bitten in diesem Zusammenhang um die Beantwortung der nachstehenden Fragen:

Hat die Hammer Spielvereinigung eine Unterstützungsanfrage nach den o.a. Ausschreitungen an die Stadt Hamm gestellt?

Welche konkreten Maßnahmen hat die Hammer Spielvereinigung selbst ergriffen, um Rechtsextremismus entgegenzuwirken?

Gab es ein Hilfsangebot durch die Verwaltung?

Wenn ja, wurde dieses Angebot von der Hammer Spielvereinigung angenommen?

Welche Überschneidungen gibt es in Hamm mit der Neonazi- und Fußballszene?

Kann sichergestellt werden, dass Neonazis künftig nicht mehr den offiziellen Fanbus der Hammer nutzen können, um zu Auswärtsspielen zu gelangen?

Gibt es – jenseits der offiziellen Presseverlautbarungen -  ein effektives Krisenmanagement durch die HSV-Geschäftsführung?



Mit freundlichen Grüßen



Marion Josten                                            Hazal Topuz
Mitglied im Sportausschuss                          Fraktionsgeschäftsführerin

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