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Gesamtschule

„Jahrelang mussten die Gesamtschulen in Hamm Schüler*innen abweisen, jahrelang wurde der Schüler*innen- und Elternwille konsequent ignoriert. Die Gründung einer dritten Gesamtschule ist somit längst überfällig. Richtig ist, dass die Hauptschulen einen enormen Sanierungsstau aufweisen. Das trifft allerdings nicht nur auf die Hauptschulen zu, sondern gilt für fast alle Schulgebäude in dieser Stadt. Verantwortlich dafür ist aber die Stadt Hamm nur bedingt“, erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer.

„Es sind die vergangenen Landesregierungen, die sich einer auskömmlichen Finanzierung der Kommunen verweigert haben, und das trifft auch auf die abgewählte Landesregierung aus SPD und Grünen zu. Es ist der sogenannte Stärkungspakt, der den Kommunen und damit auch der Stadt Hamm jeden finanziellen Spielraum genommen hat. Die Kritik an den Kosten für die neue Gesamtschule ist daher zutiefst unehrlich und lenkt von der Grundproblematik ab. Wer ein Mehr an Bildungsgerechtigkeit für Geldverschwendung hält, redet der Schulpolitik des 19. Jahrhunderts das Wort“, so Koslowski weiter.„Wir freuen uns, dass dem Schüler*innen- und Elternwillen endlich Rechnung getragen wird und bleiben bei unserer Forderung: In jedem Stadtbezirk muss jeder Schulabschluss möglich sein. Die Bevorzugung einer Schulform in einem ohnehin antiquierten Schulsystem ist wenig hilfreich und hofiert eine rückwärtsgewandte Bildungspolitik“, erklärt Roland Koslowski abschließend.   

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