LINKE: Josten drängt Sparkassen zurück an den Verhandlungstisch
Mit Empörung reagiert Marion Josten, DIE LINKE, auf die Bestrebungen der Sparkasse aus dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes auszusteigen. Personalratschef Norbert Thomas hatte dies beim Warnstreik der Gewerkschaft Ver.di am 22. März in Hamm öffentlich gemacht. Josten, die für die LINKE Ratsfraktion Mitglied im Aufsichtsrat der Hammer Sparkasse ist, zeigt sich verärgert, auf diesem Weg davon erfahren zu haben. Schließlich habe das Gremium noch einen Tag vorher getagt.
Josten erklärt: “Die Ankündigung der Sparkassen, einen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst nicht umsetzen zu wollen ist, ein Skandal. Das ist ein Frontalangriff auf die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Insbesondere ärgert mich, dass wir im Aufsichtsrat über diese Bestrebungen der Sparkasse nicht informiert wurden.
Wie immer, wenn versucht wird, Tarifverträge zu unterlaufen, werden wirtschaftliche Gründe vorgeschoben. Diese Begründung hakt natürlich angesichts der positiven Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres und der üppigen Gehälter für die Vorstandsetage der. Ich fordere daher die Sparkasse auf, zum Verhandlungstisch zurück zu kehren und der Arbeitnehmerseite ein ernst zu nehmendes Angebot zu unterbreiten.
Den Beschäftigten der Hammer Sparkasse gehört unsere vollste Solidarität. Es ist ungemein wichtig, dass ein weiterer Sonderweg im Arbeitsrecht verhindern wird. Wir kennen das von den Kirchen und wir kennen auch die Probleme, die damit einhergehen.”
