LINKE solidarisch mit Warnstreik im Öffentlichen Dienst
Anlässlich des Warnstreiks im Öffentlichen Dienst erklärt Alisan Sengül, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat der Stadt Hamm:
"Wenn im Warnstreik die Städte stillstehen, zeigt das doch vor allem, welch wichtige Arbeit die Beschäftigten im öffentlichen Dienst für die Gesellschaft leisten. Wer sich um unsere Kinder kümmert, uns mit Bus und Bahn fährt, oder unseren Müll abholt, muss dafür vernünftig bezahlt werden. DIE LINKE solidarisiert sich mit den Warnstreiks und den Forderungen nach 6 Prozent mehr Lohn." Sengül weiter:
"Insbesondere die ver.di Forderung nach einem Mindestbetrag von 200 Euro ist notwendig, um die unteren Einkommensgruppen zu stärken. Es ist Unfug wenn Bund und Kommune erzählen, das Geld sei nicht da: Seit Jahren verzichtet die Bundesregierung darauf, große Vermögen zu besteuern. Bei den Beschäftigten in Kitas sparen, um das Portemonnaie der Milliardäre zu schonen - so fährt man das Gemeinwesen an die Wand. DIE LINKE wird die Warnstreiks solidarisch begleiten.
In Hamm haben wir schon oft Arbeitsverdichtung und schlechte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Stadt kritisiert. Stellenabbau und Privatisierungen im Öffentlichen Dienst haben in den vergangen Jahren für die Bürgerinnen und Bürger die öffentlichen Dienstleistungen eingeschränkt und nicht selten verteuert. Zugleich ist die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten enorm gestiegen, oft gibt es nur noch befristete Verträge. Der öffentliche Dienst ist chronisch unterfinanziert. Man denke an die Verwaltung, die auf Sparflamme gehalten wird. Oder die Feuerwehr, bei der im letzten Jahr viele Beamte frustriert das Handtuch geschmissen haben. Das ist nicht länger hinnehmbar im Interesse der Beschäftigten und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger.”
