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LINKE weist Hetze gegen Suchtkranke entschieden zurück

“Die Äußerungen der Bockum-Höveler SPD und ihres Fraktionsvorsitzenden reden der AfD das Wort”, sagt Roland Koslowski, Ratsherr der LINKEN. Der WA berichtete unter der Überschrift “Lieber abreißen, als so etwas” über die Ablehnung der Sozialdemokraten gegen die gerüchteweise ins Spiel gebrachte Nachnutzung des Krankenhaus St. Josef als Suchtklinik. “Ich bin wirklich erschrocken, zu welchen Mitteln Damian Chatha und die SPD hier greifen. Ohne genaue Kenntnisse der Fakten werden Ängste in der Bevölkerung geschürt und eine erkrankte Minderheit stigmatisiert und ausgegrenzt. Derartige Aussagen sind grenzwertig und beinhalten eine gefährliche Nähe zu faschistoidem Gedankengut.”

Zudem gibt Koslowski zu bedenken: “Die Sozialdemokraten sind ursächlich mitverantwortlich für die jetzige Situation. In der letzten Ratssitzung gab es die Möglichkeit, dem LINKEN Antrag zur Kommunalisierung des Krankenhausstandorts zuzustimmen. Das war der Zeitpunkt, um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen. Nun in alter Haltet-den-Dieb-Manier zu versuchen abzulenken und die Bevölkerung gegen suchtkranke Menschen auszuspielen ist schäbig. Die SPD in Bockum – Hövel wäre gut beraten, den Bürger*innenwillen zu respektieren und die lokale Bürgerinitiative zu unterstützen um den Krankenhausstandort in der jetzigen Form zu erhalten. Denn dann wäre eine Diskussion um Nachnutzung oder gar Abriss des Gebäudes völlig überflüssig.”

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