Schwangerschaftsabbruch - Gesundheitsamt soll notwendige Informationen bereitstellen
Zum Bericht von Frau Keeve im WA vom 24. März, in dem sie auf die schwierige Situation für Frauen in Hamm, die einen Schwangerschaftsabbruch benötigen, aufmerksam macht, erklärt Marion Josten, Ratsfrau der LINKEN in Hamm:
„Wir sehen, hier besteht akuter Handlungsbedarf. Frauen, die in eine Notsituation mit einer Schwangerschaft geraten, darf es nicht noch unnötig schwer gemacht werden. Es handelt sich beim Schwangerschaftsabbruch nicht nur um eine gravierende Lebensentscheidung, sondern auch um einen schweren medizinischen Eingriff. Dafür sollten allen verlässliche und angemessene Informationen zur Verfügung stehen. Leider wird dies derzeit für Ärztinnen und Ärzte durch den Paragraphen 219a erschwert. Daher werden wir einen Antrag in den Rat einbringen, demzufolge in Zukunft das Gesundheitsamt die notwendigen Informationen bereitstellen soll.“
"Gute und der Sache angemessene Informationen sucht man vergeblich. Die Hamburger Gesundheitsbehörden haben sich bereits entschieden, Abhilfe durch ein Online Angebot zu schaffen. Wir finden, das ist ein Weg, der auch in Hamm vielen in Not geratenen Frauen helfen kann.“
