Zusammenarbeit mit der DITIB
„Während in vielen Bundesländern, in Städten und Landkreisen die Zusammenarbeit mit dem Moscheeverein DITIB überprüft oder vorerst ausgesetzt wird, kommt aus der Stadt Hamm ein völlig gegenseitiges Signal“, erläutert Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer.
„In Hamm – und nur in der Stadt Hamm – ist die DITIB laut Herrn Müller eine demokratische Vereinigung, es gibt keine Spitzelei, nicht einmal Einflussnahme durch die AKP. Soviel Naivität macht fassungslos. Herrn Müller sollte bekannt sein, dass die Imame in der Türkei ausgebildet und von der türkischen AKP Regierung bezahlt werden. Genau daher muss der Dialog mit dem DITIB geführt werden, zeitnah, kritisch und ergebnisoffen“, so Koslowski weiter.
„In Hamm allerdings muss zudem dringend geklärt werden, inwieweit Herr Müller durch die Koalition aus CDU und SPD noch tragbar ist. Dabei geht es nicht nur um die völlig naiven Aussagen im Stile eines Jubelpersers zur DITIB, sondern auch um seine Rolle bei den Deutschkursen für Flüchtlinge und die damit im Zusammenhang stehende Strafversetzung der langjährigen Leiterin. Hinzu kommt seine unkritische Unterstützung des Vereins Mosaik in den sozialen Medien. Herr Müller applaudiert öffentlich einem Verein, der in einer bereits bestehenden Parallelgesellschaft Träger einer Kindertagesstätte wird“, so Koslowski abschließend.
