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Wir zahlen nicht für eure Krise

Das war das Motto der Demonstration am 20. März 2010 in Essen. Ab 11.30 Uhr versammelten sich knapp 5.000 DemonstrantInnen auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Essener Hauptbahnhof. Auch die Polizei war zahlenmäßig stark vertreten.

Unterschiedliche Gruppierungen riefen zur Teilnahme an der Aktion auf und waren aktiv dabei. Transparente und Fahnen von ver.di, Attac, Naturfreunde, den MontagsdemonstrantInnen, verschiedenen MigrantInnen Organisationen, DKP, Solid ergaben ein buntes Bild. Selbstverständlich waren auch die Fahnen der LINKEN zu sehen, die sich aktiv an der Demonstration beteiligten. Auch zahlreiche Bundestagsabgeordnete der LINKEN.NRW nahmen teil.  

Die verschiedenen Redebeiträge brachten deutlich die Unzufriedenheit großer Teile der Bevölkerung auf das herrschende System zum Ausdruck. Lohnkürzungen, Stellenabbau, streichen von sozialen Leistungen und Steuergeschenke für reiche wurden entschieden angeprangert. Es sei an der Zeit einen Politikwechsel – auch in NRW – anzustreben.

Nach der gelungenen Auftaktkundgebung setzte sich der Demonstrationszug friedlich in Bewegung und zog einmal um die Essener Innenstadt. Circa zwei Stunden später fand die Abschlusskundgebung auf dem Willi-Brandt-Platz statt.

Kurzfristig kann es zu einem unverhältnismäßig aggressiven Einsatz der Polizei. Besonders hart wurde die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen von einer Polizistin in Zivil attackiert. Sevim Dağdelen stellt einen Strafantrag gegen die Beamtin.